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Nach einer intensiven Vorbereitungszeit (seit Juli 2008) stellten die jungen Musiker ein vollkommen neues Programm vor, dass ihre ganz eigene Sicht und Suche nach Dingen, Begriffen, Beziehungen, Traditionen, Überlieferungen, Hintergründen, die mit dem Begriff Heimat in Verbindung zu bringen sind, darstellt.
Ausgangspunkt waren ein Wettbewerb des Landesverbandes Soziokultur Sachsen und des Landesjugendverbandes Sachsens sowie die erneute Auswahl unter die 20 Finalisten des Jugendorchesterwettbewerbes "Jeunesses Musicales".
Hier sei erwähnt, dass die Praetorianer zu den Preisträgern des Landeswettbewerbes "Heimat (er)finden" gehören, die Preisverleihung fand am 6. 12. 2008 in Hellerau / Sachsen statt.
Das Heimat für die jungen Musiker nichts "Verstaubtes", nichts "zu Besichtigendes, sondern etwas "Lebendiges" ist, das jeder mitgestalten kann, dem Sinn und Bestimmung und partnerschaftliche Bindungen eingehaucht werden müssen, das stellten sie während des Wandelns zwischen Altem Rathaus, der Alten Handeslbörse zum Stadtgeschichtlichen Museum eindrucksvoll unter Beweis.
Die Praetorianer kommunizieren und transportieren ihre Vorstellung, ihre Vision von Heimat mit ihrer Musik.
In ihrem Programm schlagen sie einen Bogen vom Mittelalter mit dem St. Thomas Graduale über Werke Leipziger Komponisten wie Johann Hermann Schein, Georg Rhau, Georg Engelmann, Johann Christoph Pezel, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy bis hin zur Moderne - mit einem "Bläserspiel a 4" (eigens für die Praetorianer komponiert) von Karl Ottomar Treibmann und einer Uraufführung - "TeeRapie" der jungen Leipziger Komponistin Yasmin-Melissa Engelke. Dieses Werk hat die Komponistin gemeinsam mit den jungen Musikern nach deren Ideen geschaffen.
Die Jugendmusiziergruppe beherrscht alle Töne, die lauten und die leisen, die traurigen und die enthusiastischen, die fulminanten und die zarten, die Zwiesprache zwischen Instrumentalem und Gesanglichem.
Lena, Helene und Pauline setzten tänzerisch, anmutig und kess, unter der choreografischen Anleitung von Sigrid Römer, ihre Vision von Heimat lebensvoll um.
Heimat - das ist beispielsweise gemeinsames Musizieren, einen Weg finden zwischen verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten, tänzerischen und kompositorischen, gesprochenen und musikalischen.
So entsteht Heimat neu und wir, die wir wahrnehmen, sehen und hören können, gehen bereichert nach Hause.
Donnerstag, 7. Mai 2009
Heimat ERFinden - Wandelkonzert am 25. April 2009
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Kulturpassage
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Samstag, 11. Oktober 2008
Termine nach der Sommerpause
Orchesterwettbewerb
26. 2. 2009
Kompositionsworkshop mit Yasmin Engelke
14. 00 - 18.00 Uhr
Stadgeschichtliches Museum - Neubau
3. 3. 2009
Plakatworkshop
14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Stadtgeschichtliches Museum - Neubau
7. 3. 2009
Sonderprobe
9.00 Uhr - 14.30 Uhr
17.3.2009
Frühlingskonzert mit dem Oberstufenorchester des EVA Schulze
18 Uhr Aula des Evang. Schulzentrums
9. 4. 2009
Sonderprobe
18. 4. 2009
Sonderprobe
9.00 Uhr - 14.30 Uhr
25. 4. 2009
Konzert mit Pfiff - Museumsnacht
Häuser des Stadtgeschichtlichen Museums
Probe:
18.00 Uhr Konzert
12. 6. 2009
Bach im Bahnhof / Bachfest
15 Uhr Konzert in der Osthalle
13. 6. 2009
Sommerkonzert in Thekla
15.00 Uhr Probe
18.00 Uhr Konzert
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I. Karge
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Montag, 6. Oktober 2008
Konzert in Oschatz zum Landeserntedankfest
Konzert in Oschatz zum Landeserntedankfest am 20.9.2008
9.45 hatten sich die ca. 35 Musiker der Jugendmusziergruppe "Michael Praetorius" in der St. Aegidien Kirche zu Oschatz versammelt. Die jungen Musiker waren anläßlich des Landeserntedankfestes, das in diesem Jahr in Oschatz stattfand, in der hübschen kleinen Stadt zusammengekommen.
Gekonnt interpretierten die Jugendlichen Musikwerke verschiedener Epochen - angefangen mit dem feierlichen Einzug der Praetorianer zu "Laudar Voglio" / Anonymus aus dem 13./14. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert - mit den "Riffs" / Challinger von 1950 fand das Konzert seinen Ausklang.
Neben ihren eigenen Instrumenten beherrschen die jungen Musiker historische Instrumente aus der Zeit ihres Namenspatrons und prägen so den unverwechselbaren Klang ihres Ensembles auf ganz eigene Art und Weise. Die drei jungen Tänzerinnen mit ihrer eigenen ausdrucksvollen Interpretation der Kompositionen sind eine Bereicherung für das Ensemble und begeistern bei jeder Aufführung.
Laute und leise, zarte und mitreißende Töne, Zwischentöne - die Kinder und Jugendlichen der Jugendmusziergruppe "Michael Praetoris" stellten am Sonntag eindrucksvoll unter Beweis, daß sie die ganze Pallette musikalischer Ausdrucksformen beherrschen und begeisterten ihr Publikum.
Schade, daß die Kirche nicht voll besetzt war.
Die jungen Musiker unter Leitung von Sylvia Hartig hätten mit ihrem wunderbaren Konzert mehr Zuhörer verdient.
Autor: S. Karge
Probe ...











Konzert:






Türmerwohnung...

Erntedank ...
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Konzert in der Michaeliskirche - 18.9.2008
Konzert in der Michaeliskirche
Kurz vor dem Konzert zum Landeserntedankfest in Oschatz gab die Jugendmusiziergruppe "Michael Praetorius" ein "Heimkonzert" in der Michaeliskirche in Leipzig / Gohlis.
Beeindruckend ist immer wieder der Spagat zwischen der Interpretation musikalischer Werke verschiedener Epochen vom 14. - 20. Jahrhundert. Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit des Ensembles ist das Musizieren (neben den eigenen Instrumenten) auf historischen Instrumenen. Die Pflege der Musiktraditionen und Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik, das macht den unverwechselbaren Klang des Jugendensembles aus, das stellten sie klangvoll in der Michaeliskirche unter Beweis. Ganz herausragend interpretiert - der "Articulator" / von Agnes Dorwarth, den die beiden jungen Musikerinnen Alba und Irene mit so viel Freude, Virtuosität und musikalischer Kraft darboten, daß die Zuhörer gebannt und begeistert lauschten.
Autor: S. Karge












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