Montag, 12. April 2010

Termine 2010

Samstag, 17. April 2010
Probensamstag
9.00-14.30 Uhr

Donnerstag, 6. Mai 2010
Konzert für den Instrumentenkoffer
19.00 Uhr, Michaeliskirche

Samstag, 8. Mai 2010 / Sonntag, 9. Mai 2010
Konzertreise nach Berlin
Konzert zum Festival "Neuköllner Originaltöne"

Samstag, 29. Mai 2010
18.00 Uhr Motette in der Schlosskirche Chemnitz
Abfahrt: 9.00 Uhr

Samstag, 12. Juni 2010
"Bach im Bahnhof" - Konzert zum Bachfest
13.00 Uhr, Osthalle Hauptbahnhof
15.00 Uhr, Untergeschoss der Bahnhof-Promenaden

Sonntag, 13. Juni 2010
Sommerkonzert in Leipzig

Freitag, 25. Juni 2010 / Sonntag, 27. Juni 2010
Sommerreise nach Kloster Michaelstein

Sommerferien

Donnerstag, 12. August 2010
erste Probe nach den Sommerferien

Samstag, 21. August 2010
Probensamstag
9.00 Uhr - 14.30 Uhr

Freitag, 3. September / Samstag, 4. September 2010
Michael-Praetorius-Tage in Creuzburg

Donnerstag, 14. September bis Montag, 20. September 2010
XXIIemes FETES RENAISSANCE du Roi de L´OISEAU, LE PUY-en-Velay

Samstag, 2. Oktober 2010 bis Dienstag, 5. Oktober 2010
Herbstprobenlager in Windischleuba

Samstag, 13. November 2010
Probensamstag
9.00 Uhr - 14.30 Uhr

Samstag, 27. November 2010
18.00 Uhr Weihnachtskonzert
15 Uhr Treff

Sommerreise 2011
Mittelitalien
8. Juli 2011 - 17. Juli 2010

Dienstag, 5. Januar 2010

Einführung zur Nono-Oper

Mittelalter trifft auf sozialistische Moderne -
am 19. Dezember spielten die "Praetorianer" Stücke von Dorwath, Schein, Susato und Yasmin-Melissa Engelke zur Einführung in die Oper "Unter großer Sonne von Liebe beladen" von Luigi Nono in einer Inszenierung von P. Konwitschny.
Zur Uraufführung kam dabei Y. Engelkes Stück "Eine feste Burg ist unser Gott", von Martin Luther in Anlehnung an den Psalm 46 geschrieben und komponiert. Mit warmen Worten bedankte sich Peter Konwitschny bei den jugendlichen Musikern, bevor er die zahlreichen Gäste in die Oper einführte.





















Sonntag, 29. November 2009

Weihnachtskonzert in der Alten Börse zu Leipzig

Probe:







Konzertbeginn:





























Ein zauberhaftes Konzert, besinnlich, stimmungsvoll und fröhlich bot die Jugendmusiziergruppe Michael Praetorius am Vorabend des ersten Advents im ausverkauften Saal der Alten Handeslbörse.
Jeder Ton, jeder Einsatz saß - die lange herbstliche Probenzeit hat sich ausgezahlt. In diesem Jahr standen weihnachtliche Kompositionen der Barock- und Renaissancezeit, der Romantik und der Neuzeit auf dem Programm.
Gesanglich stimmten die Praetorianer sich und ihre Zuschauer auf das nachfolgende Konzert ein. Unter den Klängen eines Gesanges aus Taize "Jesu le Christ" zogen sie ein, führten ein Zwiegespräch mit dem anderen Teil des Orchesters.
Einmalmehr stellten die jungen Musiker unter Beweis, daß sie sowohl den klassischen Instrumenten als auch den mittelalterlichen Instrumenten - die ihr Markenzeichen sind - wie Rebec und Kniefiedel, Harfe und Glockenspiel, Dulzianen und Cornamusen, Schalmeien und Rauschpfeifen klangvolle, zarte, fröhliche und gefühlvolle Töne zu entlocken verstehen.
Beeindruckend auch die zarten, engelgleichen Gesänge der vier kleinen Solisten - frühbarocke Weihnachtsmusik von Gesius, Gabrieli, Praetorius, Eccard und aus dem Cancionero de la Uppsala.
Eigens für das junge Orchester von Stefan Pantzier umgeschrieben, lauschten die Zuhörer andächtig den bekannten romantischen Weisen aus der Nußknackersuite.
Ein modernes Märchen, frei nach Flesch von Bruningen, die weihnachtliche Reise des Vaters Weinschweißer zum Mars, interpretierte Alba Szymanski so virtuos, daß man sich tatsächlich auf einer Reise zum Mars wähnte.
"Tochter Zion", mit Georg Friedrich Händels Jubelgesang zur Geburt des Jesuskindes endete das Konzert.
Den abschließenden Beifall nach der wunderbar fröhlichen spanischen Musik aus dem Mittelalter "Riu, riu chiu" aus dem "Cancionero de la Uppsala" haben sich die jungen Musiker wohlverdient.
Allen Klängen und Interpretationen der unterschiedlichsten Musikwerke aus unterschiedlichen Epochen war anzumerken, mit welcher Freude und welchem Spaß sie ans Werk gehen - wir danken Sylvia Hartig und Andreas Künzel für ihre unermüdliche Geduld in den Proben und für ein wunderbares Konzert.

Susanne Karge